HUGO BOSS

1924 gründete Hugo Ferdinand Boss (1885–1948) einen Handwerksbetrieb in Metzingen (Baden-Württemberg). Ursprünglich war Boss ein Hersteller für Berufskleidung. Nach der Weltwirtschaftskrise stand das Unternehmen 1931 vor der Pleite, im selben Jahr trat Boss in die NASDAP ein und erhielt von den Nazis umfangreiche Aufträge zur Herstellung von Parteiuniformen. 

Ab 1938 kamen große Aufträge für Wehrmachtsuniformen, aber auch für SA, SS und Hitler-Jugend dazu. Bis 1942 stieg der Umsatz kontinuierlich bis auf 1 Million Reichsmark. Ab 1942 gehörte Boss zu den Firmen, die am kostengünstigsten produzieren und im Gegenzug Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter zugewiesen bekamen, da hatte der Abstieg des Nazi-Reiches bereits begonnen.

Hugo Ferdinand Boss war ein Mitläufer

In der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkrieges (1933-1945) beschäftigte Hugo Boss in seinem Betrieb 140 Zwangsarbeiter (in der Mehrzahl Frauen) und 40 französische Kriegsgefangene bei insgesamt 300 Mitarbeitern. Im Entnazifizierungsverfahren unter französischer Besatzung wurde Hugo Ferdinand Boss ab 1945 zunächst als „Belasteter“ und 100.000 Reichsmark Strafe verurteilt, später als „Mitläufer“ eingestuft. 

Das Unternehmen selbst untersuchte die Umstände, veröffentlichte die Ergebnisse zum Teil und zahlte im Jahr 2000 in den internationalen Fonds der Stiftungsinitiative der Deutschen Wirtschaft zur Entschädigung der Zwangsarbeiter ein. 

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